1.FC Kaiserslautern

Trainingszeiten der Profis

Do 20.06.13 10:00 Training am Fritz-Walter-Stadion
Do 20.06.13 17:00 Training am Fritz-Walter-Stadion
Fr 21.06.13 10:00 Training am Fritz-Walter-Stadion

Kurztabelle

Diff PKT
1 Berlin 37 76
2 Braunschweig 18 67
3 Kaiserslautern 22 58
4 Frankfurt 10 54

Nachwuchskonzept

Mission des Leistungszentrums

Der 1. FC Kaiserslautern begleitet seine Talente bei ihrer sportlichen und persönlichen Entwicklung auf dem steinigen Weg zum Fußballprofi. Der sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung bei dieser Aufgabe sind sich alle beteiligten Personen im Club bewusst.

Das Ziel ist die bestmögliche Ausbildung der Nachwuchsspieler in sportlicher Hinsicht mit dem klaren Auftrag , diese zum Lizenzspielerkader hinzuführen.
Die Bedeutung des Vereins bei den Menschen dieser Region, gewachsen aus den Erfolgen der „Walter-Elf“ in der Nachkriegszeit oder den Deutschen Meisterschaften und Pokalsiegen der neunziger Jahre, wird durch eine hohe Identifikation aller Mitarbeiter mit dieser Tradition deutlich. Als Leitmotiv soll dabei das Gefühl stehen, wichtiger Bestandteil und Baustein dieser „FCK-Familie“ zu sein.

Angetrieben von der Motivation, einen langjährig im NLZ ausgebildeten Spieler im traditionsreichen Fritz-Walter-Stadion sehen und unterstützen zu können, leben die Mitarbeiter mit Leidenschaft und Begeisterung ihre täglichen Aufgaben.

Diese besondere Bindung zum Verein soll auch bei unseren Talenten erreicht werden. Sie werden mit der Geschichte des Vereins auch bei den Gesprächen mit langjährigen Mitarbeitern ständig mit der Wichtigkeit ihres Vereins für die Menschen in der Region konfrontiert. Dabei spielen soziale Werte wie Respekt vor Menschen jeder Kultur, Höflichkeit gegenüber Mitspielern und Trainern, der Ehrgeiz und die Zielstrebigkeit beim Verfolgen von Zielen dieselbe Rolle wie Hilfsbereitschaft und Ehrlichkeit im Umgang miteinander.

Der Slogan „Lautrer Spieler geben niemals auf“ ist in sportlicher Hinsicht ein besonderer Leitspruch geworden. Er spiegelt natürlich auch das Verständnis der Anhänger und Menschen dieser Region wieder, wenn es um das Überwinden von scheinbar ausweglosen Situationen geht

 

Aufgaben und Ziele

Das NLZ nimmt eine sehr wichtige Rolle in der Realisierung der Aufgabe des Klubs ein. Die Förderung und Entwicklung von jungen Spielern für das Wohl des Fußballs und des Vereins ist von grundlegender Bedeutung. Die Erfüllung der sozialen und erzieherischen Rolle des NLZ kommt nicht nur dem Verein, sondern der Gesellschaft als Ganzes zu Gute. Hierfür sind im Speziellen die Koordinatoren, Trainer, Co-Trainer und Betreuer zuständig. Eine qualifizierte Talentförderung durch das NLZ lässt die Qualität der Wettbewerbe, der Auswahlmannschaften und der Nationalmannschaften ansteigen.

Vision des Leistungszentrums

Innerhalb des Nachwuchsleistungszentrums gibt es klare Vorstellungen zu den sportlichen, sozialen und allgemeinen Visionen.

Sportliche Leitlinien:
- Persönlichkeitsentwicklung der Juniorenspieler begleiten und fördern
- Qualitätssteigerung in der praktischen und fußballtheoretischen Ausbildung
- Erhöhung der Anzahl der Trainingseinheiten in Kooperation mit der Eliteschule und des Internats
- Hohe Eigenmotivation und Leistungsorientierung der Trainer und Spieler
- Selbstkritische Einschätzung der eigenen Leistung aufgrund der Vorgaben des Trainers innerhalb der Spielkonzeption
- Sportmotorische Leistungstests weiterentwickeln, Aufbau einer eigenen Philosophie bzgl. Testinhalten und Zeitpunkten
- Stärkung des Leistungsgedankens beim gesamten Team
- Zusätzliche, stärkere Förderung der Toptalente
- Ausbau des Teamgedankens innerhalb der „FCK – Familie“

Soziale Visionen:
- Verantwortungsgefühl vermitteln  
- Vertrauen zum Trainer stärken
- Förderung der Gemeinschaft
- Stärkung des Individuums, auch Schwächen zulassen, sie zu Stärken ausbauen
- Ein Zusammengehörigkeitsgefühl entwickeln, „ich bin bei meinem Verein gut aufgehoben“
- Freude am Spiel erhalten
- Einordnung in die Regeln der Gemeinschaft
- Ehrlichkeit und Respekt im täglichen Umgang

Allgemeine Visionen:
- Hohe Identifikation mit dem Verein
- Positive Außendarstellung im Umgang mit anderen Vereinen, den Medienvertretern, den Zuschauern
- Qualitätsverbesserung der organisatorischen und administrativen Abläufe innerhalb des NLZ
- Ausbau der Infrastruktur des NLZ
- Noch engeres Zusammenrücken der Lizenzabteilung und dem Nachwuchsbereich

Ausbildungsprinzipien

a. ausbildungsorientierte/ergebnisorientierte Arbeitsweise
Bis zur U13 steht die ausbildungsorientierte Arbeitsweise im Vordergrund. Jedoch beginnt mit der U13 auch eine ergebnisorientierte Denkweise. Diese nimmt bis zur U23 stetig zu, ohne dass die Ausbildung dabei in den Hintergrund gerät. Idealvorstellung hier, ist eine Symbiose aus beiden Arbeitsweisen zu erreichen.

b. Prinzip der variablen Positionsausbildung/Positionsspezialisierung
Im Grundlagen- und Aufbaubereich werden die Spieler auf unterschiedlichen Positionen eingesetzt, dadurch soll eine größtmögliche Variabilität und Flexibilität des einzelnen Spielers gefördert werden, damit einher gehend die räumliche und zeitliche Verbesserung der Wahrnehmungsfähigkeit. „Gefühl für Ball, Raum und Gegner entwickeln!“

Im Leistungsbereich fließen die vorher gewonnenen Erkenntnisse über die spezifischen Fähigkeiten einzelner Spieler in die dann vorherrschende Positionsspezialisierung mit ein.

c. Prinzip des Erlernens der technischen Fertigkeiten
Dazu zählen vor allem:

- Dribbeln: Beidfüßigkeit, Tempowechsel, Spielübersicht

- Schießen/Passen: Genauigkeit und Präzision, verschiedene Techniken, fließender Bewegungsablauf, unterschiedliche Distanzen   

- Köpfen: offensiv/defensiv, einbeinig/beidbeinig, Genauigkeit/Präzision, mit Richtungsänderung

- Ballan- und mitnahme: absolute Ballkontrolle bei Annahme und Abspiel, Lösen vom Gegner, Tempo, Richtungswechsel

d. Prinzip des Erlernens der taktischen Fertigkeiten
Dazu zählen sowohl im offensiven als auch im defensiven Bereich:
Individualtaktik, Gruppentaktik, Mannschaftstaktik

e. Methodische/Inhaltliche Prinzipien
- entwicklungsgemäßes Training: Orientierung an biologischem Alter, der Trainierbarkeit, der Belastbarkeit
    
- Steigende Trainingsbelastung: Erhöhung von Umfang, Intensität, Differenzierung von Ausbildungsstufe zu Ausbildungsstufe

- Erhöhung des Schwierigkeitsgrades: Erhöhung des Raum-, Zeit- und Gegnerdrucks mit steigendem Alter

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