1.FC Kaiserslautern
11.02.2012

Nächstes Spiel

FC Bayern München

:

1. FC Kaiserslautern

München

Kaiserslautern

Trainingszeiten der Profis

So 12.02.12 10:00 Training am Fritz-Walter-Stadion

Kurztabelle

Diff PKT
14 Nürnberg -12 21
15 Berlin -6 20
16 Kaiserslautern -9 18
17 Freiburg -19 18

Spieler der Saison 2011/12

Rodnei Francisco de Lima | Abwehr | Nr. 20
Geburtsdatum 11.09.1985
Geburtsort São Paulo
Nationalität Brasilianer
Familienstand ledig
Größe (cm) 190
Gewicht (kg) 90
Spielbein Linksfuß
beim FCK seit Juli 2009
Vertrag bis 30.06.2013

Statistiken

Statistik Saison 2011-2012
Spiele (Heim / Auswärts) 14 (7 / 7)
Tore (Heim / Auswärts) 0 (0 / 0)
Einwechslungen / Auswechslungen 0 / 0
Karten (Gelbe Karten / Gelb-rote Karten / Rote Karten) 3 / 0 / 1
Spielzeit (Heim / Auswärts) 1231 (630 / 601)

Kurzportrait

Eigentlich kann man gar nicht anders als Rodnei Francisco de Lima, kurz Rodnei, gern zu haben. Der 25-jährige Innenverteidiger der Roten Teufel ist ein derart offenherziger und lebenslustiger Zeitgenosse, dass man ihn von der ersten Begegnung an einfach ins Herz schließen muss. Und dennoch dürfte es einige Menschen geben - vornehmlich zu finden unter den Angreifern der gegnerischen Teams - die auf den Brasilianer eher weniger gut zu sprechen sind.

Denn unabhängig von all den positiven Charakterzügen, die den tadellosen Sportsmann auszeichnen, ist Rodnei vor allem eines: Ein bärenstarker Verteidiger, der seinen Gegenspielern den Spaß am Spiel gewaltig verderben kann. Und genau mit dieser Eigenschaft hat er sich seinen Platz in den Herzen der FCK-Fans mehr als verdient. Seitdem er im Sommer 2009 in die Pfalz wechselte, zunächst auf Leihbasis, ein Jahr später dann fest, ist der sympathische Brasilianer aus der ersten Elf der Roten Teufel überhaupt nicht mehr wegzudenken.

Ob im Aufstiegsjahr 2010, in dem er alle 34 Spiele bestritt und gemeinsam mit Martin Amedick das beste Innenverteidiger-Duo der Liga bildete, oder im vergangenen Bundesliga-Jahr – Rodnei ist der Fixpunkt in der FCK-Defensive. Aufhalten kann ihn eigentlich nur eine ernsthafte Verletzung, wie beispielsweise die Leistenprobleme, welche ihn im Herbst 2010 zu einer OP zwangen. Neun Spiele lang mussten die Roten Teufel daraufhin auf ihren großgewachsenen Abwehrspieler verzichten. Doch schon nach der Winterpause meldete sich Rodnei topfit zurück, stand in allen 17 Rückrunden-Begegnungen über volle 90 Minuten auf dem Platz und leistete somit einen großen Beitrag zum sensationellen Abschneiden der Mannschaft.

Bevor der Brasilianer bei den Roten Teufeln in der Pfalz anheuerte, war er schon ganz schön in der Welt herumgekommen. Von seinem Jugendverein Clube Atlético Juventus in seiner Heimatstadt Sao Paulo wechselte er zunächst zum FC Vilnius nach Litauen.

Im August 2007 ging die Reise dann weiter nach Polen zu Jagiellonia Białystok, wo er ein halbes Jahr lang spielte und bei jedem seiner elf Einsätze in der Startelf stand. Wenig später wusste Rodnei in einem Probetraining bei Hertha BSC Berlin zu gefallen und fand so seinen Weg nach Deutschland. Ausgerechnet gegen den großen FC Bayern München gab er schließlich sein Bundesliga-Debüt, wo er beim 2:1-Heimsieg als linker Außenverteidiger in der Startelf stand. FCK-Coach Marco Kurz schätzt Rodnei hingegen als Innenverteidiger. Seine Schnelligkeit und seine überragende Zweikampfstärke gehören zu den großen Trümpfen in der Defensive der Roten Teufel.  

Frühere Vereine

Hertha BSC Berlin, Jagiellonia Bialystok, FC Vilnius, Pão de Açúcar Esporte Clube

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