| Pierre De Wit | Mittelfeld | Nr. 21 | |
|---|---|
| Geburtsdatum | 26.09.1987 |
| Geburtsort | Köln |
| Nationalität | Deutscher |
| Familienstand | verheiratet |
| Größe (cm) | 172 |
| Gewicht (kg) | 72 |
| Spielbein | rechts |
| beim FCK seit | Januar 2010 |
| Vertrag bis | 30.06.2012 |
Statistiken
| Statistik Saison 2011-2012 | |
|---|---|
| Spiele (Heim / Auswärts) | 12 (6 / 6) |
| Tore (Heim / Auswärts) | 1 (0 / 1) |
/ ![]() |
1 / 9 |
Karten ( / / ) |
0 / 0 / 0 |
| Spielzeit (Heim / Auswärts) | 800 (372 / 428) |
Kurzportrait
Pierre De Wit ist endgültig angekommen beim FCK. Der mittlerweile 23-jährige Mittelfeldspieler bestritt im vergangenen Jahr 13 Saisonspiele und hatte endlich Gelegenheit zu zeigen, welches Potential in ihm schlummert. Als spritziger Antreiber und aggressiver Zweikämpfer überzeugte De Wit auf fast jeder Mittelfeldposition und wurde vor allem gegen Ende der Saison zu einer ernstzunehmenden Alternative für FCK-Coach Marco Kurz.
Die Krönung gelang ihm dann am letzten Spieltag, wo er mit einem Zuckerpass auf Srdjan Lakic das 3:0 für seine Mannschaft vorbereitete. Noch ein Jahr zuvor war De Wit wohl ohne Zweifel der große Pechvogel im Kader der Roten Teufel. Gerade einmal drei Spiele hatte der Winter-Neuzugang bestritten als er sich am 20. Spieltag im Auswärtsspiel bei Alemannia Aachen das Kreuzband im rechten Knie riss. Doch was noch viel schlimmer war als die Verletzung selbst, war der Umstand, dass es Pierre De Wit nicht das erste Mal erwischt hatte. Denn schon 2007 und 2009 hatte den defensiven Mittelfeldspieler das gleiche Schicksal ereilt, sodass er mit gerade 22 Jahren bereits drei Kreuzbandrisse erleiden musste.
Und so ist die Geschichte von Pierre De Wit bis heute eine von permanenten Rückschlägen und dem anschließenden Kampf um den Anschluss. Und das obwohl er, wenn er fit ist, immer wieder beweisen kann, was er für ein ausgezeichneter Fußballer ist. In der D-Jugend wechselte der gebürtige Kölner einst zu Bayer Leverkusen, bei denen er bereits mit 17 seinen ersten Profi-Vertrag unterschrieb und fortan vorwiegend in der zweiten Mannschaft spielte. Nach vier Kurzeinsätzen in der Bundesliga, ließ sich De Wit 2007 zum VfL Osnabrück ausleihen, um weitere Spielpraxis zu sammeln. Nach dem ersten Kreuzbandriss, der ihn für ein halbes Jahr außer Gefecht setzte, arbeitete sich De Wit in die Mannschaft zurück und war schon in der Rückrunde unangefochtener Stammspieler bei den Niedersachsen.
Als absoluter Leistungsträger verhalf er dem VfL zum Klassenerhalt und auch in der Folge-Saison überzeugte De Wit und machte 33 Zweitliga-Spiele bis ihn der nächste Kreuzbandriss jäh stoppte. Aber dennoch: In diesen eineinhalb verletzungsfreien Jahren ist man auch beim FCK darauf aufmerksam geworden, was De Wit an Dynamik und Technik mitbringt. Und als er dann nach einem halben Jahr bei Bayer Leverkusen, in dem er gar nicht zum Zug kam, plötzlich auf dem Transfermarkt stand, schlugen Stefan Kuntz und Marco Kurz zu und holten ihn in die Pfalz. Nach einem Jahr ohne weitere Verletzung will Pierre De Wit nun den nächsten Schritt machen – den zum Bundesliga-Stammspieler.
Frühere Vereine
Bayer 04 Leverkusen, VfL Osnabrück, SC Köln Weiler Volkhoven
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