| Christian Tiffert | Mittelfeld | Nr. 8 | |
|---|---|
| Geburtsdatum | 18.02.1982 |
| Geburtsort | Halle (Saale) |
| Nationalität | Deutscher |
| Größe (cm) | 183 |
| Gewicht (kg) | 79 |
| beim FCK seit | Juli 2010 |
| Vertrag bis | 30.06.2013 |
Statistiken
| Statistik Saison 2011-2012 | |
|---|---|
| Spiele (Heim / Auswärts) | 20 (10 / 10) |
| Tore (Heim / Auswärts) | 2 (1 / 1) |
/ ![]() |
0 / 3 |
Karten ( / / ) |
3 / 0 / 0 |
| Spielzeit (Heim / Auswärts) | 1790 (896 / 894) |
Kurzportrait
„Der FCK und Christian Tiffert – das könnte passen“, beschrieb der Mittelfeldspieler vor der Saison 2010/11 die Beweggründe für seinen Wechsel vom MSV Duisburg zu den Roten Teufeln. Und fügte mit der für ihn eigenen Ironie hinzu: „Und ich möchte zudem mal schauen, ob es bei mir mit 29 Jahren noch reicht für die erste Liga“. Mit diesen Zielen in die Pfalz gereist, zog sich Christian Tiffert das rot-weiße FCK-Trikot über und machte sehr schnell deutlich, dass es für seine Fragen nur eine Antwort geben kann: Ja, es passt! Und ja, es reicht! Und wie!
Der Mittelfeldspieler war in der vergangenen Saison die Lichtgestalt und der Ideengeber im Spiel der Roten Teufel. Der Mann des ruhenden Balles avancierte mit 17 (!) Torvorlagen zum besten Vorbereiter der Liga. In den Heimspielen gegen Mönchengladbach und St.Pauli erzielte „Tiffi“ zudem jeweils den wichtigen Führungstreffer. Auch das unglückliche Eigentor bei der Niederlage am Hamburger Millerntor kann nichts daran ändern, dass er als Kopf der Mannschaft einen wesentlichen Anteil an der fantastischen Saison des FCK hatte. Es war nur die logische Konsequenz, dass ihn die Leser der Tageszeitung DIE RHEINPFALZ zum FCK-Spieler des Jahres 2011 wählten. Auf dem Platz hat sich Christian Tiffert schnell in die Herzen der FCK-Fans gespielt, und auch seine Auftritte abseits des grünen Rasens kommen an. Mit seiner ruhigen und gelassenen Art, seiner Bescheidenheit und seinen stets fundierten und scharfsinnigen Analysen ist die Nummer acht der Roten Teufel auch bei Fans und Medien ein gefragter und geschätzter Gesprächspartner.
Mit seiner Frau und seinen beiden Kindern fühlt sich Christian Tiffert in der Pfalz sehr wohl. Sein Image als „wilder Bursche“ hat er längst abgelegt, die Familie steht neben dem Fußball im Vordergrund. „Früher habe ich sicherlich auch außerhalb des Platzes anders gelebt, aber meine Rolle als Familienvater gefällt mir sehr gut“, beschreibt er seinen Wandel. Passend dazu hat er die Aufgabe des Spielführers bei der TEUFELSBANDE übernommen und kümmert sich auch um den Fan-Nachwuchs. Doch während er außerhalb des Platzes die Ruhe selbst ist, so zeigt er auf dem Spielfeld noch des Öfteren sein Temperament. „Emotionen gehören für mich zum Fußball dazu, ich glaube deswegen passe ich auch so gut auf den Betze.“
Über seine Entwicklung im ersten Jahr beim FCK zeigt sich Christian Tiffert sehr zufrieden. Er weiß aber auch, dass die kommende Spielzeit nicht einfacher wird. „Wir dürfen nicht nachlassen, müssen auch in der kommenden Saison wieder mit dem Einsatz und der Leidenschaft auftreten wie bisher, nur dann erreichen wir unsere Ziele erneut“.
Frühere Vereine:
MSV Duisburg, RB Salzburg, VfB Stuttgart, Tennis-Borussia Berlin, Hallescher FC
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