| Jan Simunek | Abwehr | Nr. 2 | |
|---|---|
| Geburtsdatum | 20.02.1987 |
| Geburtsort | Prag |
| Nationalität | Tscheche |
| Größe (cm) | 189 |
| Gewicht (kg) | 79 |
| beim FCK seit | Juli 2010 |
| Vertrag bis | 30.06.2014 |
Statistiken
| Statistik Saison 2011-2012 | |
|---|---|
| Spiele (Heim / Auswärts) | 2 (1 / 1) |
| Tore (Heim / Auswärts) | 0 (0 / 0) |
/ ![]() |
0 / 0 |
Karten ( / / ) |
0 / 0 / 0 |
| Spielzeit (Heim / Auswärts) | 180 (90 / 90) |
Kurzportrait
Der größte Pechvogel der abgelaufenen Spielzeit im Kader der Roten Teufel war ohne Frage Jan Simunek. Mit großen Ambitionen war der Deutsche Meister von 2009 im vergangenen Sommer aus Wolfsburg in die Pfalz gewechselt, hatte aber das ganze Jahr über mit Verletzungen zu kämpfen. So standen am Ende der Spielzeit ganze sechs Pflichtspielminuten für den Innenverteidiger zu Buche.
Seit 2007 spielt der 24-jährige Tscheche in Deutschland, als er von Sparta Prag zum von Felix Magath trainierten VfL Wolfsburg wechselte. Nach drei Jahren in Niedersachsen, in denen es der vierfach tschechische Nationalspieler auf insgesamt 52 Einsätze in der Bundesliga brachte und mit seinem Team die Deutschen Meisterschaft 2009 feiern konnte, wechselte er vor einem Jahr zum 1. FC Kaiserslautern. Damals hatte sich der Innenverteidiger viel vorgenommen. Nachdem er in Wolfsburg unter Armin Veh nicht mehr wie gewünscht zum Einsatz gekommen war, wollte sich der 1,87 m große Abwehrspieler in der Bundesliga wieder durchsetzen und somit auch wieder eine Rolle in der Nationalmannschaft seines Heimatlandes spielen. Doch es kam ganz anders – eine Bauchmuskelzerrung und eine Leisten-OP hatten den Tschechen schon zu Saisonbeginn zurückgeworfen.
Gerade als er wieder den Anschluss gefunden hatte und Ende Oktober 2010 im Pokal gegen Arminia Bielefeld erstmals zur Startaufstellung des FCK gehörte, wurde der Abwehrhüne erneut vom Verletzungspech heimgesucht und musste nach einem Adduktorenteilabriss wieder operiert werden.
Auch in der Rückrunde verbrachte Simunek mehr Zeit in der Reha als auf dem Trainingsplatz und musste letztendlich eine zweite Operation an den verletzten Adduktoren über sich ergehen lassen.
Im Angesicht dieser Verletzungsmisere, die dazu führte, dass zu Beginn der Vorbereitung auf die anstehende Spielzeit immer noch Reha-Maßnahmen auf dem Programm des Abwehrspielers standen, kann das Ziel des Tschechen zu allererst nur lauten, vollkommen gesund zu werden und einhundertprozentige Fitness zu erreichen.
Erst dann kann er wieder den Kampf mit seinen Mannschaftskollegen wie Mathias Abel, Martin Amedick und Rodnei um einen der beiden Plätze in der Innenverteidigung der Roten Teufel aufnehmen. Und erst dann kann er wieder auf die tschechische Nationalmannschaft und die Qualifikation zur Europameisterschaft 2012 schielen.
Frühere Vereine:
VfL Wolfsburg, Sparta Prag, SK Kladno, Bohemians Prag, Hellas Winterthur, FC Monthey, FC Chatel St. Denis
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